| Nachrichten aus dem Museum | 2009 2008 2007 2006 2005 2004 |
Streckendiesellok 217 014 eingetroffen Am 25.11.2009 wurde die Vertreterin der Baureihe 217 mit elektrischer Zugheizung aus Ihrer bisherigen Heimat Mühldorf nach Koblenz überführt. Das Besondere ist die ozeanblau-beige Farbgebung, die nur noch diese Vertreterin der Baureihe besitzt. Die zurzeit konserviert abgestellte und von den Mühldorfer Personalen sehr gut gepflegte Maschine wird nun von den Mitgliedern der BSW-Gruppe Koblenz instandgesetzt und technisch wie optisch in Schuss gehalten. |
November 2009 |
E 93 07 fand den Weg nach Koblenz Die E 93 07 aus dem Bestand des DB Museums wurde am 28.07.2009 in den Standort Koblenz überführt. Nach jahrelanger Abstellung im Freien wartet viel Arbeit auf die Mannen der BSW-Gruppe Koblenz. Es ist eine äußerliche Aufarbeitung geplant, im Inneren befindet sich die Lokomotive in tadellosem Zustand. |
Juli 2009
|
E 40 128 hauptuntersucht Im März 2009 konnte im Werk Nürnberg die Hauptuntersuchung der E 40 128 abgeschlossen werden. Somit steht diese wunderschöne und leistungsfähige Maschine nun wieder für weitere 6 Jahre im aktiven Museumsdienst. E 69 03 hauptuntersucht Ebenfalls Anfang des Jahres 2009 konnte die Hauptuntersuchung an der E 69 03 beendet werden. Wegen des guten Gesamtzustandes der im Jahre 1912 in Dienst gestellten Lok erwiesen sich die durchzuführenden Arbeiten als überschaubar. Die geschichtsträchtige Maschine steht nunmehr insbesondere für Führerstandsmitfahrten und kleinere Ausflüge zur Verfügung. |
März 2009
|
|
Ende Oktober 2008 erhielt der Standort Koblenz die museumseigene Köf III aus dem Werk Cottbus zurück – nunmehr in der Farbgebung der 1970er Jahre in ozeanblau-elfenbein. Nur wenige Teile mussten komplett erneuert werden. Für den museumsinternen Rangierbetrieb haben wir nun wieder ein adäquates Fahrzeug für die kommenden Jahre. |
Oktober 2008
|
Zwei neue Fahrzeuge in Koblenz Seit Ende Januar bereichern zwei Reisezugwagen die Sammlung des Standortes Koblenz: Die eleganten Aussichtswagen aus den berühmten TEE-Zügen „Rheingold“ und „Rheinpfeil“ waren bei den Reisenden sehr beliebt, boten die Dome Cars nach amerikanischen Vorbild doch ein ganz besonderes Reiseerlebnis. Nach dem TEE-Einsatzende wurden die Wagen zunächst an ein Reiseunternehmen und dann nach Schweden verkauft, wo sie einige Jahre im Regelverkehr liefen. Im Jahre 2005 hat ein Privatmann vier Fahrzeuge dieser bekannten Bauart ADmh 101 aus Schweden zurückgekauft, das DB Museum hat nun einen der mit einer verglasten Aussichtskanzel und einer Bar ausgestatteten Wagen für den Standort Koblenz erworben. Der Zustand des Wagens ist insgesamt gut, dennoch wartet innen wie außen viel Restauierungsarbeit auf die BSW-Gruppe. Durchrostungen, eingeschlagene Fenster, vermoderte Teppiche und eine unvollständige Klimaanlage erfordern langwierige Reparaturen, ebenso ist eine Neulackierung vonnöten. Das zweite Fahrzeug, ein Halbspeisewagen der Eilzug-Bauart BRyl 446, ist auch unter dem Namen „Kakadu“ bekannt und war bislang im Betriebsbahnhof Köln abgestellt. Hier sind deutlich weniger Arbeiten auszuführen, bis auf abgelaufene Fristen ist der Wagen mit zwei Speiseräumen, vollausgestatteter Küche und einer Theke in sehr gutem Zustand. Für die Besucher sind die beiden Wagen leider für eine längere Zeit noch nicht zugänglich. |
29.02.2008
|
Kö 0229 nun im DB Museum Seit Montag abend, 28.01.2008 befindet sich das ehemalige Verschubgerät des Werkes Krefeld-Oppum, die Kö 0229 (311 229-9) des Herstellers Windhoff, nun im Besitz des DB Museums und ist im Standort Koblenz hinterstellt. |
28.01.2008
|
Bayrische R 3/3: große Fortschritte bei der Wiederherstellung Die Restaurierung der beim großen Brand im Oktober 2005 stark beschädigten 89 801 geht mit großen Schritten voran. Die Maschine ist nunmehr fertig sandgestrahlt und wurde zur Aufarbeitung des Führerhauses in die Lokhalle verschoben. Eine große Hilfe ist das vor der Langhalle aufgestellte Großzelt, welches auch unter widrigen Wetterbedingungen ein Arbeiten ermöglicht, ohne den Besuchern eine völlig verstaubte Fahrzeugsammlung präsentieren zu müssen. Nachdem inzwischen die Lackierung zusammen mit dem hinzu gezogenen Restaurator und auch dem Sammlungsleiter des DB Museums festgelegt worden ist, sind wir guter Dinge, die wunderschöne Lok bis zum großen Frühlingsfest 2008 fertig restauriert vorstellen zu können. Wir planen – wenn alles gut geht – die Länderbahnmaschine am Sonntag, 01. Juni auf der Drehscheibe zu präsentieren. Es war – und ist noch – ein Haufen Arbeit, aber der Aufwand lohnt sich. Ohne zu zögern hatte seinerzeit die BSW Gruppe Koblenz nach dem Unglück beschlossen, die Maschine zusammen mit der bayr. PtL 2/2, dem Schnittmodell des Ur-Glaskastens, wieder rollfähig herzustellen. Auch dieses Exponat wird bald wieder in alter Pracht zu bewundern sein. Die Sandstrahlarbeiten und die Grundierung sind ebenfalls abgeschlossen, so daß nun mit der Restaurierung der Kesselanbauteile und dem Aufbau begonnen werden kann. |
09.01.2008
|
| Nachrichten aus dem Museum | 2007 |
Ein Original vom Original ... Zur großen Freude aller Mitglieder hat Otto Straznicky – weithin bekannt als „Ostra“ – der BSW-Gruppe Koblenz ein ganz besonderes Lokschild aus seiner umfangreichen Sammlung übereignet: das Original des Fabrikschildes der in Koblenz ausgestellten preußischen T3 mit der Nummer 89 7462! Wer hätte bei der Aufarbeitung der Lok, die im Oktober 2004 abgeschlossen wurde, gedacht, dass das Schild der Lokomotivfabrik Hagans (Erfurt) mit der Fabriknummer 499 noch existiert! „Als Ostra hörte, dass die Lok zum Standort Koblenz des DB Museums gehört, meinte er sofort: Dann gehört auch das Originalschild nach Koblenz!", so Johannes Böhmer vom MEC Weilerswist, der im Auftrage von Herrn Straznicky das Fabrikschild anlässlich des Trix-Tages in Lützel offiziell übergab. Zusammen mit seinen Kollegen war er während des Festes am 29. September mit der wunderschönen LGB-Modulanlage des Vereins vertreten. Aus terminlichen Gründen konnte der Spender an diesem Tag leider nicht persönlich dabei sein, aber die Einladung steht: wir sind sicher, dass „Ostra“, der in diesem Jahr seinen 85. Geburtstag feierte, das Museum besuchen wird. Wir sagen an dieser Stelle ganz herzlich Dankeschön!
|
29.09.2007
„Unter dem Kürzel „Ostra" ist er in der Eisenbahnwelt bekannt geworden: Otto Straznicky, Echtdampfler, Sammler, Tüftler, Modellbahner, Schauspieler und Erzählgenie. 25 Jahre lang ist der gebürtige Wiener mit seiner 5"-Bahn in ganz Europa unterwegs gewesen, nebenbei hat er eine der größten Eisenbahnschilder-Sammlungen in Deutschland zusammengetragen.“ (Text: SWR) |
Das DB Musuem Koblenz in Halle an der Saale „East meets West“: historische Lokomotiven der Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Reichsbahn boten einen Blick über den ehemaligen „Zaun“. Bei strahlendem Sonnenschein bot der wunderschöne Museumsstandort Halle – im ehemaligen Bw Halle P – am 14. und 15. Juli 2007 ein absolut gelungenes Eisenbahnfest mit Dampf-, Diesel-, und E-Lokomotiven, Sonder- und Führerstandsmitfahrten und einem umfangreichen Rahmenprogramm. Sehen Sie dazu hervorragende Fotos auf der Homepage unseres Kollegen Michael Ruge ... Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren für die freundliche Aufnahme! |
18.07.2007
|
Museumsbistro erstrahlt in neuem Glanz Frisch renoviert ist der ehemalige Packwagen MDyg nun wieder ein Highlight für den Sommer. Genießen Sie Eisenbahnromantik in luftiger Atmosphäre und schauen Sie uns bei der Arbeit zu oder erfreuen Sie sich an unserem Filmangebot! Natürlich ist auch der Speiseraum im historischen Salonwagen weiterhin geöffnet. Zum neuen Ambiente erwartet Sie auch ein neues, abwechselungsreiches Angebot an Getränken und kleinen Speisen. Unser Wirt freut sich auf Sie! |
02.07.2007
|
Drehscheibe in Koblenz wieder einsatzfähig Die Maschinenbude ist bereits fertig, viele Hände haben kräftig angepackt und erneuern zur Zeit den Anstrich der Bühne. Bereits jetzt können Lokomotiven und Waggons auf der 20m-Scheibe von Hand gedreht werden. |
10.06.2007
|
Ein Eisenbahnrad mitten im Straßenverkehr Dauerleihgabe des DB Museums Nürnberg an die Stadt Lahnstein verschönert Verkehrskreisel Im Zuge der Neugestaltung der Koblenzer und der Bahnhofstr. im Stadtteil Niederlahnstein entstanden auch zwei Verkehrskreisel, die eine besondere Gestaltung erhalten sollten. Für den Kreisel an der Straßenkreuzung Kölnerstrasse – Bahnhofstraße haben sich das örtliche Bauamt (in persona der Bauamtsleiter Herr Becker) und die Bürgermeisterin Frau Laschet-Einig für das Thema „Eisenbahn in Lahnstein“ entschieden, um die historische Bedeutung der Eisenbahn für die Stadt Lahnstein zu unterstreichen. Beide trafen sich daraufhin mit Wolfang Ihrlich, dem Betriebsleiter des DB Museums Nürnberg, und dem sehr engagierten Lahnsteiner Rainer Bornschier, beide im Standort Koblenz des Nürnberger DB Museums maßgeblich aktiv, um zu beraten, wie man den Kreisel ausgestalten kann. Die ursprüngliche Idee, eine kleine originale Lokomotive aufzustellen, musste leider wegen der zu erwartenden hohen Folgekosten, z.B. durch die Beseitigung von Vandalismusschäden, und der Tatsache, dass man damit ein ein zu hohes Unfallrisiko durch mögliches Besteigen der Lok und Überqueren der Fahrbahn schafft, verworfen werden. Der Vorschlag von Wolfgang Ihrlich, eine symbolisch wirkende Kombination aus dem Treibrad einer Dampflokomotive und dem Rad eines Güterwaggons aufzustellen, fand sofort Zustimmung. Die Skulptur wurde dann in Nürnberg aus Originalen extra angefertigt und konnte frisch restauriert zur Verfügung gestellt werden. Nachdem die Stadt Lahnstein im vergangenen Jahr den Unterbau und das Gleisbett gebaut hatte, konnte das Rad aus Nürnberg geholt und an seinem jetzigen Standort montiert werden. Im Dezember 2006 wurde der neu gestaltete Straßenzug feierlich den Niederlahnsteinern übergeben. Die Bevölkerung hat die Ausgestaltung der beiden neuen Kreisel sehr positiv aufgenommen, denn es handelt sich um einen echten Blickfang. Inzwischen ist ein halbes Jahr vergangen und ddas neue Denkmal erstrahlt in einem Blumenmeer. |
Fotos: Rainer Bornschier Da der jetzige Standort einen nahen Bezug zum örtlichen Umweltbahnhof hat, ist die Zusammenfassung der beiden Radtypen vor allem ein Hinweis auf den umfangreichen und vielfältigen Eisenbahnverkehr, wie er in Lahnstein einmal existierte. Das große Rad einer Schnellzuglok und das kleine Rad eines Güterzuges: beide haben die Stadtentwicklung entscheidend mitgeprägt. |
Ellok aus Ost und West gaben sich die Puffer Das große Frühlingsfest des DB Museums Koblenz am 19. Mai zog Besucher aus Nah und Fern nach Lützel Und erneut waren die beiden Lokparaden – diesmal unter dem Motto „Lokomotiven aus Ost und West“ – das Highlight der Veranstaltung. Echte Knaller waren darunter - so zum Beispiel die betriebsfähige E 77 10 (Baujahr 1925) der IG Bw Dresden Altstadt und die E 50 091, die in Koblenz extra für den 19. Mai wieder fahrfähig gemacht wurde. Die Traditionsgemeinschaft Halle P im zweiten Außenstandort des DB Museums hatte aber auch viele eigene Lokomotiven im Gepäck, so dass wir neben den Vorkriegslok einen schönen Querschnitt von Lokomotiven der Deutschen Reichschbahn der DDR und der Deutschen Bundesbahn präsentieren konnten. Mit bestens gepflegten Maschinen konnte man sich in zum Teil längst vergangene Zeiten zurück versetzen lassen. Die Führerstandmitfahrten waren wieder sehr beliebt, zumal man diesmal auch auf der E 77 10 mitfahren konnte. Die offenen Fahrmotoren der Lok können schon Respekt einflößen! Die rund 1.600 Besucher ließen sich aber trotz vieler Parallelveranstaltungen in Koblenz und des durchwachsenen Wetters nicht nur von der großen Schau in den Bann ziehen, sondern auch von einem umfangreichen Rahmenprogramm. So war zum Beispiel nicht nur unsere im Aufbau befindliche Gartenbahn ständig umlagert, sondern auch die Anlage des Trix-Express Clubs Deutschland e.V. im ersten Stock unseres Domizils. |
19. Mai 2007
Auch die ZUSI-Freude haben wieder sehr schöne Strecken auf dem Zugsimulator von Carsten Hölscher präsentiert – und unsere vielen sachkundigen Helfer standen auf den „großen“ Führerständen Rede und Antwort. Für das leibliche Wohl war dank einer wohlvorbereiteten Gastronomie gesorgt, und auch die Modellbahnfreunde unter den Besuchern konnten das eine oder andere Schnäppchen machen. An dieser Stelle von den Initiatoren nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an die vielen ehrenamtlichen Helfer und die Fahrpersonale, die keine Mühe scheuten, die Veranstaltung zu einem gelungenen Eisenbahnfest zu machen. Nicht zu vergessen auch die Mitarbeiter des DB Museums Nürnberg, ohne deren stille Hintergrundarbeit das Ganze nicht möglich gewesen wäre! Für uns sind die leuchtenden Augen der Kinder und die vielen gezückten Fotoapparate aber der Hauptantrieb für die Mühen, die hinter einem solchen Fest stehen – wir wollen ein lebendiges Museum zum Anfassen sein! Am 14. Juli 2007 findet im Standort Halle des DB Museums im Rahmen eines großen Festes eine weitere Lokparade statt, bei dem auch das DB Museum Koblenz mit zwei Maschinen anwesend sein wird. Wir freuen uns drauf! Und im nächsten Jahr planen wir eine weitere Steigerung. Da wird es einige echte Überraschungen geben!
Eine Bilderserie zum Frühlingsfest von unserem Kollegen Michael Ruge gibt's hier .. |
![]() |
|