Arbeiten an der 103 233

Im Rahmen unserer kleinen Serie über die Arbeiten im DB Museum in Koblenz-Lützel stellen wir heute einmal die Aufarbeitung einer sehr beliebten Elektrolok vor: 103 233-3.
Diese Lokomotive wurde mit dem Abnahmedatum 09.11.1973 an die damalige Deutsche Bundesbahn geliefert und bei dem Bahnbetriebswerk Hamburg-Eidelstedt in den Betriebsdienst übernommen. Die Hauptaufgabe bestand in der Beförderung hochwertiger und schneller Fernreisezüge. Die Ausmusterung erfolgte am 01.01.2003 im Betriebshof Frankfurt (M) 1. Gebaut wurde das Fahrzeug mit der Fabriknummer 31780 von Henschel und Sohn in Kassel (mechanisch) und von Brown, Boveri & Cie AG (BBC) mit dem elektrischen Teil.
Das DB Museum Koblenz hat diese Lokomotive zur weiteren Aufbewahrung im nicht betriebsfähigen Zustand erhalten. Lange Zeit stand die Lok nur abgestellt, doch im Jahr 2011 konnte endlich mit der Aufarbeitung begonnen werden. Seitdem wurde am Fahrzeug gearbeitet, um den jetzigen Zustand für die Besucher zu ermöglichen.
Aber was ist an so einer großen Lok denn alles zu machen, obwohl sie ja keine Zulassung für den Betriebsdienst mehr hat? Das wollen wir hier einmal beispielhaft zeigen. Dabei ist es nicht Aufgabe des Museums gewesen, den betriebsfähigen Zustand wieder herzustellen – unsere Aufgabe besteht darin, das Fahrzeug so herzurichten, dass es als nicht fahrbereites Ausstellungsobjekt gezeigt werden kann. Also lag der Schwerpunkt in der äußeren Aufarbeitung und, wenn möglich, in der Beschaffung und dem Einbau von fehlenden Teilen.